In Rikon brennen die Christbäume
Nach dem Dreikönigstag haben die meisten Christbäume ihren Dienst erfüllt. In Rikon werden sie fachgerecht geschreddert und sorgen demnächst für eine wohlige Wärme in den Wohnzimmern, in denen sie kürzlich noch geschmückt und beleuchtet im Mittelpunkt standen.
Wie jedes Jahr lud der Frauenverein Rikon diesen Samstag zur Christbaumschrederete. Kurz nach 14.00 Uhr trifft der erste Christbaum bei der Heizzentrale ein. Es hat geschneit, die Landschaft liegt unter einer beachtlichen Schneedecke, vereinzelt fallen noch Schneeflocken. Eine Stimmung wie man sie sich zu Weihnachten wünscht, diese Jahr etwas verspätet zum Abschluss der Weihnachtszeit.
Was in der Adventszeit sehnlich erwartet wurde, kann nun wieder weg. Die Christbäume haben ausgedient und werden vor der Heizzentrale aufgeschichtet. Bei Kaffee und Kuchen wird auf das Eintreffen der angekündigten Hackermaschine gewartet. Kurz vor 15.00 Uhr ist es dann soweit. Das 30 Tonne Ungetüm fährt auf den Vorplatz, die Stützen werden ausgefahren der Auswurf Richtung Schnitzelgrube gedreht und das Förderband für die Zufuhr horizontal gestellt. In kürzester Zeit hat Tobias Kämpfer die Maschine betriebsbereit gemacht und schreddert in noch kürzerer Zeit die gut 30 Christbäume. Zwischendurch legt er einen ganzen Baumstamm ein, damit das Gerät nicht verstopft.
Beim schreddern werden die letzten ätherischen Öle, die noch in den Christbäumen schlummern, freigesetzt. Ganz kurz riecht es nochmal ein wenig nach Weihnachten und dann ist die Weihnachtszeit wieder vorbei, für ziemlich genau ein Jahr.
11.01.2026/Gu